Venedig Halbmarathon,

            - über 7 Brücken musst du gehen.

 

Unser Läufer Jürgen Schaupp beim Venedig Halbmarathon.

Nachdem wir, gute Freunde und ich, uns beim Einsteinhalbmarathon mit einem Läufer über noch anstehenden Rennen unterhielten und er von Venedig schwärmte, wurde Ende des Jahres 2022 der Beschluss gefasst, dass es doch auch für uns ein Highlight wäre.

Gibt es für Venedig noch Startplätze?

Die Freude war groß, als wir, nach etwas Anlaufproblemen bei der Anmeldung, die offizielle Bestätigung in den Händen hielten.

Aus Spaß wurde Ernst. Endlich, am 19.Oktober ging es los, "Venedig wir kommen!"

Der Wettergott meinte es nicht sonderlich gut mit uns. In strömenden Regen errichte das vollbepackte Fahrzeug mit uns die Stadt Mestre vor den Toren von Venedig.  Von hier aus ging es mit dem Schiff weiter in die Lagunenstadt. Nach eine paar sehr verregneten Tagen, und nassen Schuhen, zeigte sich dann endlich die Sonne.

Früh morgens, endlich dann der ersehnte Renntag, noch ein schnelles Frühstück, rein in die Laufklamotten, das Nötigste ins Handgepäck - Startnummer nicht vergessen!

Kurz darauf standen wir auch schon an der Startlinie. Fast pünktlich, um 9 Uhr wurde noch lautstark die italienische Hymne geträllert, dann startete das Feld aus fast 10.000 Läufern auf die 21 und 42km Strecke.

Der Tross quälte sich erst durch die teils engen Straßen von Mestre, wo einige Minuten verloren gingen, dann folgten die verschlungenen Wege im San Giuliano Park. Unterstützung erhielten die Läufer durch die vielen Bands entlang der Strecke.

Endlich, nach Kilometer 11, kam die Ponte della Liberta in Sicht, nur nahm die Brücke irgendwie kein Ende. Nach weiteren, sehr langwierigen 4 Kilometern, lief unser Tross in Venedig ein.
Durch den Hafen, entlang der Westküste ging es zur Basilica Santa Maria della Salute, hier wurde, extra für den Lauf, eine schwimmende Brücke aufgebaut.

Vorab hatten wir uns das Schlimmste ausgemalt, "wie kommen wir über den Kanal?" "Bekommt jeder Läufer eine Gondel mit Paddel zugeteilt?"

Aber nein, mit dieser Lösung konnten die Läufer trockenen Fußes zur Anlegestelle San Marco übersetzen. Hier rannten wir teils noch durch die letzten Pfützen vom Hochwasser der letzten Tage.
Rechts und links der Absperrgitter quälten sich die vielen Touristen. Wir Läufer aber hatten freie Sicht auf die Basilica San Marco und den Dogenpalast.

Nach 2:04 Stunden war es geschafft. Ausgestattet mit Zielbier, Medaille, Südfrüchten und Keksen genossen wir noch den restlichen Tag an der Promenade.

Dann hieß es auch schon wieder Koffer packen und es ging wieder zurück über die Alpen.

Ein tolles Highlight mit vielen schönen Eindrücken. 

 

 

Diese Sportevent ist nichts für Langschläfer. Bereits um 07:30 Uhr am frühen Samstagmorgen starteten knapp 400 Langstreckenläuferinnen und -läufer beim Königschlösser-Marathon über die Königsdisziplin von 42,192 KilometernDie relativ flache und schattige Strecke führte das Läuferfeld von Füssen über den Hopfensee zum Forgensee. Von dort aus gings über den Schwanensee wieder zurück zum Ziel in dieFüssener Innenstadt. Armin Förster konnte sein flottes Anfangstempo nicht halten und musste auf der zweiten Hälfte der Strecke einige Konkurrenten vorbeiziehen lassen. 

Dennoch reichte es für ihn unter den 364 Finishern mit einer Zeit von 3:23:32 Stunden zum Sieg in seiner Altersklasse M55 (41. Gesamt).

Zu einer der letzten Laufveranstaltungen vor den Sommerferien lud das Sparda-Team-Rechberghausen auch in diesem Jahr die Läuferinnen und Läufer aus der Region zu ihrem Sommernachtslauf ein. Bei optimalen Lauftemperaturen folgten über 300 Ausdauersportler der Einladung und starteten um 19:00 Uhr auf die Wendepunktstrecke auf der Gmünder Bahntrasse zwischen Birenbach und Faurndau.

An dem exakt 10 Kilometer langen Hauptlauf beteiligten sich mit Reinhold Ehehalt und Dieter Waldt auch zwei Ottenbacher Athleten. Beiden erreichten im ersten Drittel des Läuferfeldes das Ziel im Landschaftspark „Grüne Mitte“ in Rechberghausen.  Reinhold konnte sich wieder einmal als Sieger seiner Altersklasse feiern lassen.

Hier die Details:

 Dieter Waldt  47:53 Minuten  38. Gesamt   4. M55
 Reinhold Ehehalt  51:43 Minuten  63. Gesamt  1. M70
Bereits 4 Tage nach seinem erfolgreichen Rennen beim Süßener Stadtlauf bestätigte Jürgen Schaupp seine gute Form beim 9. AOK-Firmenlauf in Göppingen.
Während viele Laufveranstaltungen mit rückläufigen Starterzahlen zu kämpfen haben, gab es am vergangenen Mittwoch im Göppinger Dr.-Heinrich-Zeller-Stadion einen neuen Teilnehmerrekord zu verzeichnen.
Fast 1.400 Läuferinnen und Läufer starteten um 18:30 Uhr trotz schwülem Wetter auf den 4,7km langen flachen Rundkurs durchs Göppinger Oberholz. Jürgen erreichte im Team der Heldele Runners bereits nach 23:13 Minuten als 169. Läufer (24. M40) die Ziellinie im Stadion.
Eingebettet in das Süßener Stadtfest veranstaltete der AST Süßen am 08.07.2023 wieder den über die Region hinaus bekannten Süßener Stadtlauf. Auf dem ca. zwei Kilometer langen Rundkurs durch die Innenstadt gingen bei sommerlicher Hitze beide Ottenbach Teilnehmer im „kleinen Rennen“ über die 5 Kilometer lange Kurzdistanz an den Start.
Felix Locherer gewann dabei als Achter des Gesamtfeldes seine Jugendklasse MU20. Auch für Senior Jürgen Schaupp reichte es mit einer Laufzeit von 24:49 Minuten in seiner Altersklasse für einen Platz auf dem Siegerpodest (22. Gesamt; 3. M40).

Am 02.07.2023 feierte der Eselsburger Tallauf sein 25. Jubiläum. Die Veranstalter des TSV Herbrechtingen freuten sich über die fast 600 Teilnehmer, die über die Distanzen von 5,1 km, 10km und über die Halbmarathonstrecke an den Start gingen.
Fast pünktlich um 09:10 Uhr gab der Herbrechtiger Bürgermeister den Startschuss und das Läuferfeld startete auf die landschaftlich reizvolle Strecke entlang der Brenz ins Eselsburger Tal.
Vor seinem Marathon am 22.07.23 in Füssen lief Armin Förster hier nochmals einen Testwettkampf über die Halbdistanz. Unter den insgesamt 120 Halbmarathonis erreichte er nach 1:33:23 Stunden als Zwölfter (4. M55) die Ziellinie im Stadion.
Am 01.07.2023 veranstaltete der TV Wißgoldingen an seinem Hausberg die traditionellen Stuifenläufe. Inmitten des 56köpfigen Läuferfeldes wählte auch Dieter Waldt die Bergvariante mit Gipfelerlebnis. Nach einer Umrundung des Stuifens wurde es für die Langstreckler auf der zweiten Runde auf dem Wanderpfad in Richtung Gipfel dann richtig anstrengend. Belohnt wurden sie kurze Zeit später mit einer erholsamen Bergabpassage. Dieter unterbot souverän die 1 Stunden-Marke und erreichte als 32. Läufer nach exakt 58:11 Minuten das Ziel. In seiner Altersklasse
M55 gewann er die Silbermedaille.

Vom 15. bis 17. Juli fand dieses Jahr bereits zum 10. Mal der Salomon Zugspitz Ultra Trail statt. Das schlicht als ZUT bekanntes Trailrunning Event ist Deutschlands größte Berglaufveranstaltung und inzwischen weltweit bekannt. Fast 4.000 Teilnehmer aus über 30 Ländern messen sich hier auf insgesamt 5 verschiedenen Strecken zwischen 20km mit knapp 1.000 Höhenmetern und der Königsdisziplin mit 105km und über 5.000 Höhenmetern im hochalpinen Gelände rund um die Zugspitze. 

Die deutschen Meisterschaften im Trailrunning wurden dieses Jahr auf dem sogenannten SUPERTRAIL XL mit ca. 85km und 4.000 Höhenmetern ausgetragen. Für den TSV Ottenbach ging unser ortsansässiger Hobbytrailläufer Jeremy Wieland an den Start, hier folgt sein Bericht:

Nachdem die Vorbereitungen erkältungsbedingt deutlich schmaler ausfielen als geplant habe ich mich auf den ersten Kilometern bewusst zurückgehalten um langsam warm zu werden. Bei prächtigem Wetter ging es dieses Jahr praktisch sofort bergauf auf die ersten 600 Höhenmeter, fast das gleiche wieder runter um sodann wieder ca. Tausend Meter aufzusteigen. Nachdem diese intensiven ca. 30km ohne Probleme bewältigt waren und die Beine sich immer stärker anfühlten habe ich etwas angezogen und die Platzierung wurde mit jeder Zwischenzeit besser. Bis Kilometer 50 gab es nur einen kleinen Durchhänger, weil mir in der dann doch unerwartet starken Mittagssonne zwischen 2 Verpflegungsstationen das Trinken ausging. Die Rettung war ein klarer, eiskalter Bachlauf, an dem ich meine Wasserflaschen auffüllen konnte und dann hieß es auf vergleichsweiser flacher Strecke voll aufdrehen und Ballern was die Beine hergeben. So war ich im Ergebnis nach gut 15 Stunden fast eine Stunde vor meiner erwarteten Ankunftszeit im Ziel und wurde mit  Gesamtplatz 29 und einem sehr erfreulichen 8. Platz in meiner Altersklasse über 40 belohnt.

 

Hier der offizielle Eventclip: https://www.youtube.com/watch?v=M1D2Quy--0c

Impressionen vom Veranstalter: https://zugspitz-ultratrail.com/impressionen/

Nach 2jähriger Coronaunterbrechung feierte am 13.07.2022 im Rahmen des Süßener Stadtfestes auch der traditionelle Süßener Stadtlauf sein Comeback. Trotz optimaler Laufbedingungen wagten sich dieses Mal nur 101 Läuferinnen und Läufer auf die 10km-Langstrecke durch die Süßener Innenstadt.

Topfavorit Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen siegte konkurrenzlos mit über 5 Minuten Vorsprung und erreichte nach exakt 32:41 Minuten die Ziellinie. Ottsilla-Läufer Dieter Waldt lief ein beherztes Rennen und kam bereits nach 48:35 Minuten ins Ziel (37. Gesamt/5. M55). Für Rolf Fischer reichte es mit einer Zeit von 1:01:43 Stunden sogar noch für einen Platz auf dem Siegerpodest der Altersklasse M60 (80. Gesamt/2. M60).

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Ottenbacher Silvesterlaufes,

bis zuletzt hatten wir gehofft, mit einer reduzierten Ausschreibung und einem entsprechenden Hygienekonzept, unseren Silvesterlauf zum Abschluss des Laufjahres durchführen zu können. Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens sehen wir uns jedoch gezwungen, zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten, den Lauf abzusagen. 

Wir hoffen, Euch alle gesund und aktiv zum 17. Ottsilla-Silvester-Lauf 2022 in Ottenbach begrüßen zu können.

Ottsilla-Team TSV Ottenbach 

Ottsi

            Liebe Lauffreunde, Laufanfänger- Wiedereinsteiger  

     

Die Tage werden schon wieder etwas länger, es dauert nicht mehr lange und die Temperaturen werden langsam steigen, das Wetter wieder besser. Es drängt uns vermehrt nach draußen, um unseren schönen Sport in unserer herrlichen Landschaft auch bei angenehmeren Temperaturen auszuüben. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen hat sich der eine oder andere eventuell überlegt, einen Sport zu betreiben, den man auch allein oder in kleinen/kleinsten Gruppen betreiben kann. Dazu eignet sich das Laufen in idealer Weise. Also: für alle, die wir motivieren können, hat unser Laufcoach Armin ein paar Lauftipps zusammengestellt:

                              AUF GEHT`S  !        VIEL SPASS

 
1.) Start-Up-Check
Für jeden Neu-/Wiedereinsteiger ist vor dem Start eine sportärztliche Untersuchung („Check“) obligatorisch. Schließlich belastet ihr euren Körper künftig beim Laufen in einem höheren Drehzahlbereich
als bisher auf dem Bürostuhl bzw. auf der Couch.

2.) Der Weg ist das Ziel
Setzt euch ein persönliches und realistisches Ziel, das ihr erreichen wollt. Das kann die Verbesserung eurer Bestzeit oder das Wiedererreichen einer einst erzielten Bestzeit sein. Als Anfänger reicht als Ziel auch eine bestimmte Distanz (z.B. 5 Kilometer), die ihr – ohne anzuhalten – durchlaufen möchtet. Das Ziel sollte in jedem Fall realistisch und „machbar“ sein. Wichtig ist, überhaupt anzufangen – denn: Jeder Marathon beginnt mit dem ersten Schritt.

3.) Trainiert nicht „das Mögliche“ sondern „das Notwendige“
„Viel hilft viel.“ Mit diesem Glaubenssatz sind wir sozialisiert worden. In den meisten Fällen erreichen wir mit Quantität aber genau das Gegenteil: Wir überfordern unseren Körper, reagieren nicht auf die ersten Anzeichen von Überlastung, ziehen uns Verletzungen zu und verlieren dann gefrustet die Lust am Laufen. 

4.) Qualität statt Quantität
Gestaltet euer Lauftraining möglichst vielseitig. Euer Körper passt sich fortwährend den an ihn gestellten Anforderungen an und braucht dann wieder eine neue Herausforderung – sprich einen neuen Trainingsreiz. Stereotypes Training bringt nur wenig. Variiert also bei der Streckenlänge, beim Streckenprofil (flach, bergig) und bei eurem Lauftempo. 

5.) Optimale Pausen
Erholungspausen sind wichtig. Die Anpassungsreaktion eures Körpers auf einen neuen Trainingsreiz erfolgt in der Pause. Klingt unglaublich, stimmt aber: Die Leistungssteigerung (Muskelwachstum, Herz-Kreislauf-Ökonomisierung,  ….) findet in der Erholungsphase statt. Plant in eure Trainingswoche daher immer genügend Erholungstage ein. 

6.) Ganzheitliches Training
Ergänzt euer Lauftraining mit Krafttraining. Ihr benötigt zum Laufen eine stabile Rumpfmuskulatur. Das ist sehr wichtig – sowohl als Verletzungsprophylaxe als auch für einen lockeren und effizienten Laufstil. Wie die Profis: Lang, aufrecht und die Hüfte nach vorn. Klingt einfach, setzt aber eine „starke Mitte“ voraus. Für das entsprechende Training benötigt ihr keine Gewichte und auch kein Fitnessstudio. Euer eigenes Körpergewicht reicht. Workouts gibt´s gratis im Internet (z.B. bei Youtube).

7.) Alternatives Training
Falls ihr zum Laufen einmal absolut keine Lust habt, weil z.B. die Beine zu schwer sind oder das Wetter viel zu heiß ist, könnt ihr euer Training auch alternativ mit dem Fahrrad, auf Inlinern, mit Nordic-Walking-Stöcken, …. absolvieren. Hauptsache, ihr bleibt in Bewegung.

8.) Die richtige Ausrüstung
Eure Laufausrüstung muss nicht teuer sein. Ausnahme: Die Laufschuhe – hier solltet ihr nicht sparen. Laufschuhe sind individuell: Sie müssen zu euch und insbesondere zu eurem Laufstil passen – sonst sind Probleme vorprogrammiert. Renommierte Fachhändler bieten hierzu professionelle Laufbandanalysen an. Weniger groß sind die Ansprüche an die Laufbekleidung. Sie sollte bequem und atmungsaktiv sein. Schnäppchen gibt´s beim Discounter oder im Internethandel.

9.) Die richtige Ernährung
Wer regelmäßig läuft, schwitzt, Fett ab- und Muskeln aufbaut, benötigt auch mehr Vitalstoffe: Eiweiß, essentielle Fettsäuren, Vitamine, Mineralien. Ernährt euch möglichst natürlich und lebendig. Lebensmittel, die von den Fließbändern der Industrie kommen, sind leider „tot“.
Geheimtipp für die Ehrgeizigen: Unmittelbar nach dem Training könnt ihr durch die schnelle Zuführung von Kohlehydraten und Mineralien eure Regenerationszeit halbieren.

10.) Habt Spaß – wenn möglich gemeinsam
Der wichtigste Grundsatz zum Schluss. Niemand quält sich gern. Wer keinen Spaß am Laufen bzw. an der Bewegung hat, der wird früher oder später damit aufhören. Am meisten Spaß haben wir in der Gruppe, wenn auch derzeit nur im Zweierteam. Wer zumindest einmal in der Woche einen festen Trainingstermin im Kalender stehen hat, der behält auch in schwierigeren Phasen seine Motivation und „bleibt dran“.

Wir vom Ottsilla-Team wünschen euch, dass ihr diesen Spaß beim Laufen habt bzw. neu entdeckt. Vielleicht kommt ihr damit auch ein wenig besser durch diese „schwierige Zeit“. Im Frühjahr möchten wir dann einen Lauftreff für jedermann anbieten. Nähere Infos folgen dann zu gegebener Zeit

 

Ottsilla-Team TSV Ottenbach

 

 

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Ottenbacher Silvesterlaufes,

aufgrund der aktuellen Situation um die Covid-19-Pandemie, und der damit verbundenen Verbote oder Einschränkungen von größeren Sportveranstaltungen in naher und mittelfristiger Zukunft, haben wir uns als Veranstalter schweren Herzens dazu entschlossen, unseren Silvesterlauf 2020 abzusagen.

Nach Abwägung aller Interessen, aber auch der gesundheitlichen Risiken für alle Beteiligten, sei es Sportler, Gäste, Helfer oder Funktionäre, haben wir leider keine Alternative gesehen. Auch möchten wir keine Einschränkungen im Ablauf dieser Veranstaltung, wie zeitversetzter Start, keine Nutzung von Duschen, der Hock danach, etc. in Kauf nehmen. Dies ist alles mit einem intensiven, engen Kontakt untereinander verbunden, welches aber genau den Charme dieser Laufveranstaltungen ausmacht.

Wir hoffen, Euch alle wieder gesund und aktiv zum 18. Ottsilla-Silvester-Lauf 2021 in Ottenbach begrüßen zu können.

 

Dieter Waldt                                                                                                                                    
Ottsilla-Team TSV Ottenbach 

Wie bei den Mannschaftssportarten fallen aktuell auch sämtliche Laufwettbewerbe dem Corona-Virus zum Opfer. Stefan Maier hatte Glück, dass er am 01. März 2020 beim Trail de Petit Ballon im Elsass noch an den Start gehen konnte. Heute gehört die Strecke in den Vogesen wohl zum Risikogebiet und die Grenzen von und nach Deutschland sind geschlossen.

Bei dem inzwischen renommierten Trailrennen wurden den insgesamt ca. 4.000 Teilnehmern insgesamt 4 Strecken mit einer Länge von 10 – 54 Kilometer angeboten. Stefan ging über die Mitteldistanz beim Circuit des Grands Crus über 28 Kilometer und 900 Höhenmeter an den Start. Die starken Regenfälle der Vortage hatten die Wege aufgeweicht. Stefan kam mit der teilweise matschigen und rutschigen Strecke erstaunlich gut zurecht und erreichte nach 2:58:50 Stunden als 354. von insgesamt 1076 Finishern noch im ersten Drittel des Läuferfeldes das Ziel.

In den nächsten Wochen werden sich die Ottenbacher Ausdauerläufer mit Trainingsläufen begnügen müssen. 

Am 26.10.2019 war beim 29. Albmarathon wieder eine Staffel der „Ottenbacher Silvesterläufer“ am Start. Bei Kaiserwetter mit viel Sonne und Temperaturen bis 20°C gingen die 6 Ottenbacher den 50km-Rundkurs von Schwäbisch Gmünd über die Dreikaiserberge hochmotiviert an. Kameradschaftlich hatten sie sich die Gesamtstrecke in annährend gleich lange Abschnitte aufgeteilt, so dass jeder trotz dem Wettkampf noch Gelegenheit hatte, die herrliche Landschaft zu genießen. Nach 4:34:01 Stunden erreichte Tino Greher als Schlussläufer das Ziel in der Gmünder Innenstadt. Hier die Mannschaftsaufstellung: Reinhold Ehehalt, Armin Förster, Klaus Dangelmayr, Stefan Maier, Rüdiger Luithle, Tino Greher.

Für Reinhold Ehehalt war, nachdem er nach 11 Kilometern sein Staffelband am Wäscherschloss übergeben hatte, noch lange nicht Schluss. Er war gleichzeitig als Einzelstarter über den 25km langen Rechberglauf unterwegs und hatte daher noch 2 Berggipfel vor sich. Nach 2:24:15 Stunden erreichte er souverän - mit über fünf Minuten Vorsprung als Sieger seiner Altersklasse M65 - das Ziel auf dem Rechberg.

Den kompletten Ultramarathon über die 50km-Königsdistanz absolvierte Ottsilla-Läufer Andreas Faltermann. Im Mittelfeld der insgesamt 283 Marathonis erreichte er knapp eine Stunde nach der Staffel in 5:32:44 Stunden das Ziel (148. Gesamt / 28. M45). Vorbereitet hatte sich der Ultralangstreckler u.a. beim 25km-Herbstklassiker, dem „Naturpark-Schönbuchlauf“ am 18.10.2019 in Hildrizhausen. Bei diesem – im Vergleich zum Albmarathon – flachen Landschaftslauf unterbot er in 1:57:07 Stunden klar die 2-Stunden-Marke.

Am 29. September starteten um 09:10 Uhr über 4000 Läuferinnen und Läufer beim Einsteinmarathon von der Ulmer Donauhalle über die Halbmarathondistanz von 21,097 Kilometern. Im dichtgedrängten Läuferfeld machte sich auch Reinhold Ehehalt auf den Rundkurs über Thailfingen, Pfuhl, Offenhausen, Neu-Ulm ins Ziel am Ulmer Münster.

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen konnte Reinhold zwar seine Bestzeit aus dem Vorjahr nicht unterbieten. Allerdings erzielte er nach 1:40:15 Stunden dennoch einen sehr guten 2. Platz in seiner Altersklasse M65 (540. in der Gesamtwertung der Männer). 

Beim 49. Augsburger AOK-Citylauf mischte sich mit Verena Mikeleit auch eine Läuferin des Ottsilla-Teams unter die rund 400 Starterinnen und Starter über die 10-Kilometer-Distanz. Die schnelle, sehr flache und wenig windanfällige Strecke ist bei Straßenläufern auch überregional sehr beliebt. Bei frühlingshaftem Wetter zeigte Verena wieder ansteigende Form und feierte in 48:24 Minuten den Klassensieg in der W40. 

Frühlingswetter beim Finale der diesjährigen Winterlaufserie in Göppingen. Bei strahlender Sonne und bei Temperaturen um 15°C starteten beim letzten Rennen der 3-teiligen Serie 163 Läuferinnen und Läufer über die 10km-Distanz. Auch die zahlreichen Zuschauer und Fans konnten das Rennen nach der Kälte der letzten Wochen richtig genießen. In dem hochklassigen Starterfeld konnte der Ottenbacher Silvesterlaufsieger Johannes Großkopf zwar erneut seinen Seriensieg feiern, musste sich allerdings im Abschlussrennen klar dem deutschen Spitzenläufer Thorben Dietz geschlagen geben. Die vier Ottsillas im Läuferfeld kämpften hingegen um Platzierungen in ihren Altersklassen; drei Mal mit Erfolg. Ein kleiner „Wermutstropfen“: Die in der Serienwertung in der Frauenklasse W40 klar führende Verena Mikeleit verlor, von Bauchkrämpfen geplagt, über drei Minuten auf ihre Kontrahentin und musste sich daher auch in der Serienwertung mit der Silbermedaille begnügen.


Hier die Einzelwertungen:

Paul Schaaf 41:42 Minuten 36. Gesamt / 3. M50
Armin Förster 41:47 Minuten 39. Gesamt / 5. M50
Reinhold Ehehalt        47:15 Minuten       72. Gesamt / 2. M65
Verena Mikeleit 52:48 Minuten 110. Gesamt / 2. W40

Der 2. Lauf der diesjährigen Göppinger Winterlaufserie machte wenigstens von den Temperaturen seinem Namen alle Ehre. Der schneefreie und hartgefrorene Boden sorgte für optimale Winterlaufbedingungen. Die in die Laufveranstaltung integrierten Kreis- und Regionalmeisterschaften im Waldlauf sorgten für ein hochkarätiges Läuferfeld, in dem die Spitzenläufer um den Silvesterlaufsieger Johannes Großkopf von Beginn an für hohes Tempo sorgten. Von den Ottsillas testeten Verena Mikeleit und Armin Förster ihren aktuellen Leistungsstand. Verena konnte ihre Zeit vom ersten Lauf der Serie um 9 Sekunden verbessern und erreichte nach 49:12 Minuten als erste der Frauen W40 zufrieden das Ziel am DJK-Vereinsheim. Armin fehlte an den Bergaufpassagen die Kraft, musste hier Tempo rausnehmen und verlor dabei wertvolle Zeit. Er erreichte das Zielbanner in passablen 42:09 Minuten (51. Gesamt / 5. M50). 

Nach einem kurzen Wintereinbruch hatte sich rechtzeitig vor dem Dreikönigslauf in unseren Höhen wieder Tauwetter eingestellt. Dauerregen sorgte dann dafür, dass es beim Rennen am Nachmittag richtig ungemütlich wurde. Dennoch ließen sich 190 Ausdauersportler von einem Start auf dem 10,4 Kilometer langen Rundkurs im Voralbgebiet nicht abhalten. Reinhold Ehehalt war der einzige aus Ottenbach, der sich auf den nassen und teilweise mit Schneematsch bedeckten Weg machte. Er kam mit den widrigen Bedingungen sehr gut zurecht und gewann in 48:46 Minuten wieder einmal souverän seine Altersklasse M65 (42. Gesamt).

Trotz des herbstlichen Schmuddelwetters freuten sich die Organisatoren des Ottenbacher Silvesterlaufs abermals über einen neuen Teilnehmerrekord. Dabei hatten die insgesamt 543 Läuferinnen und Läufer Glück, denn pünktlich zum Start hörte der fiese Nieselregen auf. Frieren mussten daher nur die zahlreichen Zuschauer im Start- und Zielbereich im Buchs.

Pünktlich um 12:00 Uhr schickte Bürgermeister Oliver das Läuferfeld mit dem ersten Silvester-Böllerschuss auf die 10 bzw. 6,5 Kilometer lange Strecke. Und wie in den Vorjahren übernahm Seriensieger Johannes Großkopf vom Sparda-Team-Rechberghausen sofort die Führung. Auch in diesem Jahr hatte er im 10km-Hauptlauf keine ernsthaften Konkurrenten zu fürchten und erreichte das Ziel nach 34:42 Minuten mit über 2 Minuten Vorsprung auf seinen nächsten Verfolger. Ebenfalls ein eindeutiges Ergebnis gab es im Frauenklassement, das Elke Keller von der LG Filstal in 42:45 Minuten für sich entschied. Mehr Mühe hatte da Philipp Weigl auf der 6,5km-Kurzstrecke. Er konnte sich mit nur 10 Sekunden Vorsprung vor dem Sparda-Läufer Manuel Steinhilber ins Ziel retten. Bei den Damen siegte Julia Röhm in sehr guten 29:12 Minuten.

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